Wie können ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter ältere Menschen und ihre Angehörigen unterstützen? Darüber informierten Vertreterinnen der Malteser bei einem Angehörigenabend im Caritas Alten- und Pflegeheim St. Martin in Neustadt an der Waldnaab.
Neustadt a. d. Waldnaab. Zuhören, Zeit schenken, Erinnerungen teilen: Ehrenamtliche Hospizbegleitung kann die Lebensqualität älterer Menschen verbessern und Angehörige entlasten. Wie diese Unterstützung konkret aussieht, erläuterten Frau Lakomski und Frau Hörl vom Malteser Hospizdienst am 12. Oktober bei einem Informationsabend im Caritas Alten- und Pflegeheim St. Martin.
Mit dabei war auch die ehrenamtliche Hospizbegleiterin Frau Gemeinhardt, die das Pflegeheim gemeinsam mit ihrem Therapiehund Mila regelmäßig besucht. Einmal pro Woche nehmen sich die beiden Zeit für die Bewohnerinnen und Bewohner, führen Gespräche und schenken Aufmerksamkeit.
Die Referentinnen erklärten, dass Hospizbegleitung nicht erst in der letzten Lebensphase beginnt. Frühzeitig aufgebaute Beziehungen schaffen Vertrauen und ermöglichen es den Ehrenamtlichen, die Lebensgeschichten der Menschen kennenzulernen. Das kann besonders wertvoll werden, wenn eine sprachliche Verständigung später nicht mehr möglich ist.
Auch Angehörige können den kostenfreien, spendenfinanzierten Dienst in Anspruch nehmen. Gespräche und die Übernahme einzelner Besuche können sie gerade in der letzten Lebensphase entlasten. Die ehrenamtliche Hospizbegleitung ergänzt dabei die professionelle Versorgung und erfolgt in enger Abstimmung mit den beteiligten Diensten.
Für die Bewirtung des Angehörigenabends sorgte das Küchenteam des Pflegeheims mit Zwiebelkuchen und Pizzaschnitten.